Auf dem Weg zu einem CO2 freien Gebäudedesign

16 August 2019 Kingspan
QuadCore Paneele können einen Beitrag zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten
In Deutschland verursachte die Bauindustrie 2016 rund 4,4 Millionen Tonnen an CO2-Äquivalenten, so Statista. In Großbritannien ist das Baugewerbe derzeit für rund 10% der gesamten CO2-Bilanz verantwortlich, verursacht damit mehr Treibhausgasemissionen und verbraucht gleichzeitig mehr Energie und Ressourcen als jede andere Branche. Und dabei ist noch nicht einmal der CO2-Fußabdruck während der späteren Nutzung erfasst. Vor diesem Hintergrund ist die Bauindustrie nun gefordert, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Aber ist ein robusterer Ansatz zur Nachhaltigkeit überhaupt möglich?
Laut dem Built Environment Trust, einer unabhängigen Organisation, die sich mit Innovationen im Baubereich beschäftigt, ist das lineare "Take-make-dispose"-Betriebsmodell, das von einem Großteil der Bauindustrie verwendet wird, energie- und ressourcenintensiv, unwirtschaftlich und nicht nachhaltig. Sie glauben, dass die Bauindustrie einige große Veränderungen vornehmen und ein Betriebsmodell umsetzen muss, das dem einer "Kreislaufwirtschaft" ähnelt - Gebäude mit Materialien und Komponenten zu gestalten, die wiederverwendet, wiederaufbereitet oder recycelt werden können.
Zahlreiche Ansätze in Entwicklung
Von der Net-Zero-Energieerzeugung und erneuerbaren Energien vor Ort über kohlenstoffabsorbierenden Beton bis hin zu luftreinigenden, pilzbasierten Dämmstoffen - überall werden nachhaltige, emissionsarme Bauweisen und Technologien entwickelt. Aber die Befürchtung ist, dass sie nicht schnell genug angenommen werden.

Prof. Michael Benfield PhD, Gründer von Benfield ATT Sustainable Building Solutions:

"Ein Ansatz wie die Kreislaufwirtschaft ist nur ein Teil der Lösung. Nachhaltigere Baupraktiken werden nur dann greifen, wenn strengere Bauvorschriften, klarere Umweltstandards und staatliche Gesetze eine Änderung durchsetzen. Bis dahin haben die Beteiligten in der Wertschöpfungskette des Bauwesens wenig Anreiz, ihre Einstellung zu Materialien und Prozessen zu ändern."
 
Während in der Bauindustrie schon erfolgreiche Ansätze vorhanden sind, die Betriebsenergie (und damit die Kohlenstoffemissionen) beim Bauen zu reduzieren, muss noch mehr getan werden, um die Kohlenstoffemissionen der Bauwerke selbst zu reduzieren ("embodied carbon"). Die Materialien, der Bauprozess und der Abbruch eines Bauwerks können einen erheblichen Einfluss auf den "lebenslangen" CO2-Fußabdruck eines Projekts haben.
 
Konzepte und Schemata zur Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden und Vermögenswerten sind derzeit einer der wichtigsten Faktoren für die Messung von verbautem Kohlenstoff. Standards für die Ökobilanz (LCA), Datenbanken für die Lebenszyklusinventur (LCI) und kommerzielle Tools ermöglichen es zudem, alle Phasen eines Gebäudes zu betrachten - von der Materialgewinnung und -verarbeitung bis hin zum Bau und der Stilllegung am Ende des Lebenszyklus.
Das Kreislauf Model von Kingspan Isolierte Dach- und Wandelemente








Das Kreislaufwirtschafts-Modell von Kingspan isolierte Dach- und Wandelemente

Architekten spielen zentrale Rolle

Bettina Bertossi von Böhme Bertossi Architekten meint:

"Der Einsatz von Ressourcen und Materialien sollte immer gründlich geprüft werden. Nur weil es recycelt werden kann, bedeutet das nicht, dass es umweltfreundlich ist."
Nick Moss, Mitbegründer von SixTwo Architects und Präsident der Manchester Society of Architects, glaubt, dass Architekten bei der Realisierung einer nachhaltigeren bebauten Umwelt eine wesentliche Rolle zukommt. "Schon heute sind Gebäuden mit wirklich kohlenstofffreiem oder sogar energieeffizientem Charakter möglich, doch sie sind noch weit davon entfernt, alltäglich zu werden. Mit Hilfe besserer Modellierungssysteme, größerer Rechenschaftspflicht und dem bewussten Bestreben, nachhaltigere Produkte zu spezifizieren, könnte dies in meinen Augen aber in Kürze gelingen."
 
Als weltweit führender Anbieter von Lösungen für Gebäudehüllen ist Kingspan der Ansicht, dass Produkthersteller durch die Entwicklung nachhaltigerer Produkte und Geschäftspraktiken ein Beispiel für die Branche setzen sollten. Aus diesem Grund hat die Kingspan-Gruppe neben der Herstellung von Produkten zur Verbesserung der Energieeffizienz auch viel in die Erreichung einer 100%igen Nutzung erneuerbarer Energien und die Vermeidung von Abfall auf Deponien an 129 Produktionsstandorten auf der ganzen Welt investiert.
 
Wir haben bereits die ersten Schritte auf dem Weg zur CO2-freien Konstruktion unternommen, indem wir die Notwendigkeit eines Übergangs zu einem nachhaltigeren Betriebsmodell erkannt haben. Es muss jedoch noch mehr getan werden, denn unsere Umwelt von morgen wird bereits heute gebaut.
 
Entdecken Sie hier, wie Sie Ihre Gebäudeplanung mit QuadCore®, dem neuen, leistungsstarken Dämmkern von Kingspan, zukunftssicher gestalten können.
 
 

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