Die Zukunft energieeffizienter Gebäude

22 Mai 2018 Kingspan
Energieeffiziente Gebäude sind die Zukunft des Bauwesens
In vielen Branchen ist der Klimawandel ein enorm wichtiges Thema.  Heutzutage lassen sich rund 30 % der weltweit ausgestoßenen Treibhausgase auf vom Menschen erschaffene Räume zurückführen. Hier bieten sich also bedeutsame Möglichkeiten den Klimawandel abzuschwächen. Das Baugewerbe stellt sich dieser Herausforderung und macht große Fortschritte: Dabei geht es nicht nur darum, dass Gebäude energieeffizient sind, sondern auch dass sie die restliche benötigte Energie für ihren Betrieb selbst generieren. Doch was folgt, wenn dieses Ziel erreicht wurde?

Brent Trenga, Building Technology Director bei Kingspan Insulated Panels, Nordamerika, ist der Überzeugung, dass das moderne Bauwesen auf „energiepositiven“ Gebäuden beruht. Er glaubt, dass der Schwerpunkt nicht nur auf der Erzielung von Nullenergie liegen darf. Dabei geht es um die selbstständige Generierung von ausreichend Energie durch Solar- oder Windanlagen oder andere Technologien für erneuerbare Energiequellen zur Deckung des Energiebedarfs eines Gebäudes. Doch wie geht es weiter, wenn dies erreicht wurde?

Trenga kommentiert:
„Von Nullenergie zu Plusenergie – wie können wir das tatsächlich umsetzen? Die Ziffer Null bedeutet eigentlich in jedem Kontext etwas Negatives. Wenn ich sage, dass die Summe von etwas Null ist, gilt das in der Regel nicht als gut, außer vielleicht dann, wenn es um Ihre Steuern geht. Wir bewegen uns hin zu der Frage, wie wir einen positiven Wert erzielen können, wobei, speziell im Hinblick auf Energie, mehr generiert als verbraucht wird.“
Bei energiepositiven Gebäuden wird mehr Energie generiert als während ihrer gesamten Lebensdauer verbraucht wird. Beim Entwurf muss jede Bauphase beachtet werden: vom Materialtransport über die Baumaschinen bis hin zur Errichtung und sogar zum späteren Abriss. Laut Brent Trenga kommt es in der Branche manchmal zu Fehlannahmen, wenn es darum geht, wie schwierig der Bau energiepositiver Gebäude ist.
 
 
„Manchmal tendieren wir dazu, uns ein gewöhnliches Gebäude anzusehen, wie es sich um 90 % unserer Gebäude mit enormem Energiebedarf handelt, und denken: Wie können wird diesen Energieverbrauch je kompensieren? Stattdessen sollten wir unsere Aufmerksamkeit allerdings optimierten Ultrahochleistungsgebäuden widmen, bei denen der Energieverbrauch durch Maßnahmen wie natürliche Belüftung und Nutzung des Tageslichts minimiert wird. Werden dann noch erneuerbare Energiequellen konsequent vor Ort eingesetzt, können wir Plusenergie erreichen. Genau darauf sollten wir abzielen, wenn möglich.“
 
Wir müssen energiepositive Gebäude aber realistisch betrachten. Beispielsweise bieten begrenzte, urbane Umgebungen möglicherweise nicht genug Raum für Bauelemente, die aktuell bei energiepositiven Gebäuden zum Einsatz kommen. Brent Trenga stimmt dem zu und meint, dass wir bei unserem Ansatz bezüglich dieser neuen Bauweise praktisch denken müssen.
 
 
„Durch die Typologie bestimmter Gebäudearten werden die Möglichkeiten begrenzt. Krankenhäuser sind zum Beispiel das schwierigste Szenario, wenn es um energiepositive Gebäude geht, da sie einen enormen Energiebedarf haben. Je niedriger die Energiekennzahl (Energy Use Intensity, EUI) ist, desto weiter bewegen wir uns auf Nullenergie zu. Ist es möglich, äußerst effiziente Systeme zu erschaffen und Gebäude mit sehr geringem Energiebedarf zu betreiben, kommen wir den energiepositiven Möglichkeiten näher.“
 
Auch wenn der Bau energiepositiver Gebäude derzeit eine Herausforderung zu sein scheint, werden die Ziele in der Branche international hochgesteckt, wenn es darum geht, möglichst energieeffiziente Gebäude mit dem Ziel energiepositiver Bauten zu errichten. Brent Trenga glaubt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen, wenn wir uns der Herausforderung energiepositiver Gebäude stellen.
 
 
 „Mittlerweile führen immer mehr Menschen die erforderlichen Schritte durch, um dies zu erreichen. Sie sind bereit, die Herausforderung anzunehmen. Auch wenn es schiefgeht, bieten sich großartige Möglichkeiten. Das Ziel zu verfehlen, ist immer noch um Längen besser als sich der Herausforderung überhaupt nicht zu stellen oder diesen Weg erst gar nicht einzuschlagen.“


 

Wir verwenden Cookies auf unserer Website www.kingspan.com. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren oder Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, d. H. Um Ihre Zustimmung zu der Verwendung bestimmter Kategorien von Cookies zu entfernen, besuchen Sie bitte unsere Cookie-Richtlinien und -Kontrolle.

Klicken Sie hier "Akzeptieren und schließen", um die Verwendung von Cookies auf unserer Website zu akzeptieren. Wenn Sie nicht auf "Akzeptieren und schließen", klicken, sondern diese Website weiterhin verwenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass alle Cookies von Kingspan und Cookies von Drittanbietern verwendet werden, um die Leistung zu verbessern, die Funktionalität und die Zielgruppenmessung zu verbessern. in Übereinstimmung mit den Bedingungen, die auf unserer Cookie-Richtlinien und -Kontrolle Seite; und wir gehen davon aus, dass Sie unsere Cookie-Richtlinien und -Kontrolle Seite gelesen und verstanden haben.